Die kleinsten Schönheiten des Meeres


Die kleinsten Schönheiten des Meeres

Sonderausstellung "Die kleinsten Schönheiten des Meeres"

Die Sonderausstellung über die kleinsten Schönheiten des Meeres findet bis zum 6.1.2019 im National-Park Haus Wittbülten statt.

Mit der Ausstellung, mit über 50 Bildern, werden ausgefallene Fotographien von winzigen Kieselalgen, Strahlentierchen und Kammerlingen gezeigt, die oft nicht auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind.

Die so genannten Diatomeen, Radiolarien und Foraminiferen - einzellige Meeresbewohner, die meist kleiner als Sandkörner sind - wurden vom Mikrobiologen Prof. Dr. Heribert Cypionka der Universität Oldenburg fotografiert. Als Kooperationspartner des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) hat das Wittbülten die Sonderausstellung nun bis Anfang 2019 zu Gast.

Seit 1992 ist Prof. Dr. Heribert Cypionka Professor für Paläomikrobiologie am Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg. Rechtzeitig vor seinem Wechsel in den Ruhestand macht er nun mit der Schaffung dieser Sonderausstellung einen Teil seines Werkes der Öffentlichkeit zugänglich.
Die Ausstellung vermittelt tiefste Faszination über die Ästhetik, Funktionalität und Lebensdauer der Einzeller seit Millionen von Jahren– sowie die Begeisterung für die Schicht-Fotographie von Mikroorganismen.

Für deren Visualisierung hat der Oldenburger Wissenschaftler eigens ein Computerprogramm entwickelt – Picolay - welches sogar von der Nasa für Weltraumaufnahmen verwendet wird. Damit sind die Schichtaufnahmen möglich, die solch eindrucksvolle Bildern entstehen lassen.

"Viele Eindrücke und wirkliches Verständnis für Zusammenhänge können nur durch 3-D Darstellungen verstanden werden", so Heribert Cypionka.

Siehe auch: www.picolay.de und www.mikrobiologischer-garten.de



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