UNESCO Weltnaturerbe - Nationalpark Wattenmeer


Brandung

Das Wattenmeer ist einmalig auf der Welt. Es ist eine der letzten ursprünglichen Landschaften Deutschlands – eine Wildnis! Zum Schutz dieser Küstenlandschaft und der dort lebenden Tiere und Pflanzen ist die Region seit 1986 von der niederländischen bis zur dänischen Grenze Nationalparkgebiet der Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen. Mit der Novelle des Nationalparkgesetzes vom März 2010 wurde die Fläche auf jetzt ca. 345.000 Hektar erweitert. Damit ist das Niedersächsische Wattenmeer der zweitgrößte deutsche Nationalpark.

Mit der Anerkennung des deutsch-niederländischen Wattenmeeres als UNESCO-Weltnaturerbe 2009 wurden schließlich die jahrelangen erfolgreichen Schutzbemühungen belohnt.

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Die einzigartige Landschaft des Wattenmeeres zwischen Ebbe und Flut, an der Schnittstelle von Land und Meer, wo Süßwasser und Salzwasser aufeinandertreffen, ist Lebensraum für viele hochspezialisierte Arten.

Hier leben rund 10.000 Arten von Pilzen, Pflanzen und Tieren: von einzelligen Organismen über Würmer, Schnecken, Krebse und Muscheln bis hin zu Fischen, Vögeln und Säugetieren. Über 250 Tierarten kommen nur hier im Wattenmeer vor.

Die flachen Küstengewässer sind Laichgebiet für viele Nordseefische. Jedes Jahr legen bis zu 12 Millionen Vögel auf ihrer Durchreise zwischen den Brut- und Überwinterungsgebieten Rast im Wattenmeer ein. Das Wattenmeer ist für sie unverzichtbar, denn nur hier finden sie genug Nahrung, um die lange Reise aus eigener Kraft zu schaffen.



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